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Das Maskottchen des Galileo-Parks

Nasenbären sind nach ihrer rüsselartigen, verlängerten und beweglichen Nase benannt. Sie leben vor allem in tropischen Wäldern, aber auch am Rand von Wüsten sind sie anzutreffen. Während die Weibchen in Gruppen von bis zu 25 Tieren leben, sind die Männchen Einzelgänger und nähern sich nur zur Paarungszeit einem Weibchen. Dabei kommt es oft zu Rivalenkämpfen zwischen den Männchen. Dabei halten sie die Nasen meist hochgebogen, so dass der Gegner die beachtlichen Zähne sehen kann. Danach kann es zu aggressiven Kämpfen kommen, die nicht selten zu Verletzungen führen.
Nach der Paarung wird das Männchen wieder vertrieben und das Weibchen gebärt etwa 75 Tage später 3 bis 6 Junge, wobei es sich kurz vor der Geburt von der Gruppe absondert, um die Jungen in einem einfachen Nest zu gebären. Die Mutter bleibt mit den Jungen bis zu sechs Wochen im Nest, wo sie die Jungen säugt und beschützt. Danach kehrt sie mit den Jungen zur Gruppe zurück und sorgt für diese, bis sie sich im nächsten Jahr wieder paart.
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Verwandtschaft: |
Raubtiere, Kleinbären |
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Lebensraum: |
tropischer Regenwald, Steppen |
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Lebensweise: |
Gruppen aus mehreren Mutterfamilien |
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Futter: |
Insekten, Eier, Jungvögel, Lurche, Schnecken, Früchte, zarte Triebe |
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Gewicht Männchen: |
3.5 bis 5.6 kg |
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Gewicht Weibchen: |
3.5 bis 5.6 kg |
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Gewicht Junge: |
Neugeborene 70 bis 100 g |
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Paarungszeit: |
Januar bis März |
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Tragzeit: |
68 bis 77 Tage |
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Wurfgrösse: |
2 bis 7 Junge |
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Geschlechtsreife: |
2 Jahre |
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Lebenserwartung: |
Im Zoo bis 15 Jahre |
Im Galileo Park werden die Nasenbären in einem speziell für sie erbauten Gehege gehalten, in welchem Höhlen und Bäume für einen vielseitigen Alltag mit genügend Auslauf und Versteckmöglichkeiten sorgen.
Momentan wohnen im Galileo Park 3 Nasenbären, ein Weibchen und zwei Männchen. Die Nasenbären-Anlage entstand in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo, mit deren Verantwortlichen unsere „Bärenmutter“ in ständigem Info-Kontakt steht.
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